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Sagen & Geschichten

Drachen, Hexen und Ritter – davon handeln die alten Geschichten, die sich am Seefelder Hochplateau zugetragen haben sollen. Und wer weiß, vielleicht enthalten Sie ja mehr als nur ein Körnchen Wahrheit.

Riese Haymon und Riese Thyrsus ...sagenumwoben...

Vor vielen Jahren lebte der Reise Haymon als friedlicher Ritter im Inntal. Eines Tages kam der grausame und streitsüchtige Riese Thyrsus, der hier auf dem Seefelder Hochplateau lebte, und zerstörte die Burg Haymons. Es entbrannte ein fruchtbarer Kampf, bei dem Thyrsus der Sage nach einen Baum ausriss, um seinen Freund zu töten, doch Haymon, mit seinem Schwert bewaffnet, triumphierte und erschlug Thyrsus. Sein Blut ergoss sich über das Plateau, versickerte und bildete einen See aus Dirschenblut, das bis in die heutigen Tage als heilbringendes Ichtyol- oder Steinöl abgebaut wurde. Der Riese Haymon aber, statt sich über seinen Sieg zu freuen, empfand tiefe Reue über seine Tat und gründetet das Klosterstift Wilten zu Innsbruck, wo er den Rest seines Lebens
als einfacher Mönch verbrachte.


Der Drache im Seefelder See

Vor langer Zeit gab es in Seefeld nicht nur einen, sondern gleich zwei Seen von beträchtlicher Größe. Diese gaben der ganzen Gegend ihren Namen. Wie so oft hieß es auch von diesen beiden Bergseen, die seien unergründlich tief und stünden unterirdisch miteinander in Verbindung.

Ein Mann aus Seefeld machte sich einst darüber lustig und rief seinen Freunden zu: „Ich werd euch allen zeigen, dass die Seen gar nicht so tief sind!" Übermütig schwang er sich auf sein Pferd und ritt schnurstracks in den See hinein.

Anfangs fand das Ross noch leicht Grund unter den Hufen und der Mann lachte seinen am Ufer stehenden Freunden zu. Als es dann aber der Mitte des Sees zuging, musste das Pferd schwimmen und dem Mann ward bang.

Plötzlich stieg ein riesiger, dunkler Schatten vom Seegrund empor und durchbrach die Wasseroberfläche. Ein gewaltiger Drache mit glitzernden Schuppen bäumte sich zornig vor Ross und Reiter auf und brüllte mit hohler, drohender Stimme:
„Wenn du willst den See ergründen, so will ich ganz Seefeld schlünden!"

Damit meinte das Untier nichts anderes, als dass es gleich das ganze Dorf in den Schlund seines riesigen Rachens schlingen wollte. Der Drache packte den übermütigen Reiter und das angstvoll wiehernde Pferd und zog beide vor den Augen der entsetzten Zuschauer in die unergründlichen Tiefen des Sees hinab.

Einige Freunde und Angehörige des Mannes wagten sich in einem flachen Boot auf den See hinaus, um nachzusehen, ob nicht doch noch etwas zu retten wäre. Aber von den beiden Unglücklichen war nicht mehr die geringste Spur zu entdecken.

Nach einigen Wochen sah man den arg beschädigten Sattel des verschlungenen Pferdes auf der Oberfläche des zweiten Seefelder Sees schwimmen. Der Drache hatte den harten Sattel wohl allzu unverdaulich gefunden und ihn wieder von sich gegeben. Der wieder aufgetauchte Sattel zeigte aber auch, dass es doch eine unterirdische Verbindung zwischen den beiden Gewässern geben müsse. Seit diesem Tag ist es niemandem mehr eingefallen, das Geheimnis des Sees lüften und seine Tiefe messen zu wollen.


Hexentänze

Ein Bauernbursche aus Seefeld liebte einst ein bildhübsches Mädchen seines Heimatortes. Er besuchte es, so oft er Zeit hatte. Nur für die Donnerstage hatte ihm seine Angebetete den Besuch ausdrücklich untersagt. Als er nun an einem solchen Tage abends allein in seiner Stube saß, stieg in ihm ein Argwohn gegen seine Geliebte auf und er dacht sich: „Teifl no...! Hot se ebber heit an ondern Buab'n?" („Zum Teufel...! Besucht sie heute vielleicht ein anderer Kerl?")

Um darüber Gewissheit zu erhalten, schlich er in das Haus seines Schätzchens und versteckte sich in der Küche. Das Mädchen war gerade mit seinen Angehörigen beim Abendessen in der Stube, kam aber bald herein, um das Geschirr abzuspülen.

Als es mit dieser Arbeit fertig war, zog es aus der Höhlung unter dem Herd einen Topf hervor. Dieser enthielt eine Salbe, mit welcher es sich die Fußsohlen einschmierte. Dann sprach es die Worte „Oben aus und nirgends un" und flog zum Kamin hinaus.

Bestürzt darüber, dass sein Dirndl eine Hexe war, stahl sich der Bursche wieder aus dem Hause und erzählte andern Tags alles dem Herrn Pfarrer. Dieser riet ihm, am nächsten Donnerstag wieder hinzugehen, aber diesmal nicht mehr heimlich. Und er solle die Hexenfahrt mit machen, falls ihn das Mädchen dazu einladen würde. Wenn ihm aber jemand ein Buch reiche, solle er die Namen Jesus, Maria und Josef hineinschreiben.

Am nächsten Donnerstag besuchte er nun wieder seine Geliebte und willigte auf die Frage, ob er nicht mitfahren wolle, gerne ein. Beide bestrichen sich mit der Salbe und fuhren durch den Kamin hinaus; sie voran und er hinten nach.

Nicht lange währte es und er saß neben seinem Liebchen in einem glänzenden Saal. Hier speisten viele Frauen und Mädchen an einer reich besetzten Tafel. Er war das einzige Mannsbild in der ganzen Runde und unterhielt sich vortrefflich. Gegen Mitternacht kam ein Herr mit einem großen Buche, dem „Teufelsprotokoll", und Schreibzeug in den Saal hinein, trat auf den Burschen zu und sagte zu ihm, wenn er für beständig an diesen Versammlungen teilnehmen wolle, brauche er sich nur hier einzuschreiben.

Der Jüngling tat nun, als ob er unterzeichnen wolle, befolgte aber dabei den Rat seines Seelsorgers. Kaum hatte er den Stift vom Papier abgesetzt, brach Knall und Fall der schöne Saal zusammen, alles verschwand, die Kerzen erloschen und der Bursche stand auf einem Plätzchen mitten in einer moorigen Wiese, wo das Gras wie von Pferdehufen zerstampft war; das Buch lag neben ihm auf den Boden.

Er hob dasselbe auf und trug es sogleich zum Herrn Pfarrer. Dieser konnte nun die Namen aller Hexen der Gemeinde herauslesen und er sah daraus, dass es in Seefeld mehr Hexen gab als andere Weiber. Der Bursche aber durfte sich nach dem Abend-Ave-Maria-Läuten nie mehr auf der Straße sehen lassen, sonst hätten ihn wohl die Hexen übel zugerichtet.


Oswald Milser

Im vierzehnten Jahrhundert herrschte auf dem Schlossberg bei Seefeld ein gar stolzer und reicher Herr, der Ritter Oswald Milser. In seiner Selbstherrlichkeit forderte er bei der Ostermesse im Jahre 1384 die große Hostie zur Kommunion, wie sie dem Pfarrer vorbehalten ist. Der eingeschüchterte Geistliche wagte nicht, dem Ritter zu widersprechen und reichte ihm das Geforderte.

Kaum hatte jedoch die Zunge des Ritters die Hostie berührt, gab der steinharte Boden unter dessen Füßen nach. In seiner Angst versuchte er sich mit beiden Händen am steinernen Altar zu halten. Doch auch dieser gab nach, als ob er aus Wachs wäre.

Schon war Oswald halb im Boden versunken, da fühlte er schreckliche Angst und Reue. Daher beschwor er den Priester, ihm die heilige Hostie aus dem Munde zu nehmen. Als der Pfarrer dies tat, zeigte sich ein neues, großes Wunder: An der Hostie wurden nämlich Blutmale sichtbar. Diese Blutspuren gaben den Anlass, dass der Volksmund statt von der „wunderbaren Hostie" vom „Heiligen Blut" in Seefeld spricht.

Als der Pfarrer dem reuigen Ritter die Hostie aus dem Munde nahm, verfestigte sich die Erde unter seinen Füßen. Verwunderung, Staunen und Ehrfurcht hatte sich aller Anwesenden bemächtigt. Oswald, in seinem unbändigen Stolz gedemütigt und zitternd an allen Gliedern, machte sich aus der Senke los, warf sich auf seine Knie nieder und klopfte unter Seufzen und Weinen an sein Herz.

Inzwischen eilte ein Diener Milsers eiligst nach Hause zur Gemahlin seines Herrn, welche Dorothea hieß. Sie hielt nicht viel von der Religion und hatte deshalb die Messe nicht besucht. Als ihr der Diener von dem Vorgefallenen erzählte, wollte ihm die stolze Frau nicht glauben und sagte vermessen: „Eher werde ich glauben, dass auf diesem dürren, verfaulten Stocke wieder Rosen wachsen."

Und in der Tat! Auf der Stelle erblühen schöne Rosen am Stock. Doch die Frevlerin wollte dieses Zeichen nicht sehen und riss die Rosen ab, warf sie zu Boden und zertrat sie. Dieser hartnäckige Unglaube wurde vom erzürnten Himmel sogleich streng bestraft. Dorothea wurde auf der Stelle mit Wahnsinn geschlagen. Wie ein wildes Tier lief sie in voller Raserei hinaus in den anliegenden Wald, wo sie elend zugrunde ging. Die Legende weiß, dass nur noch ein Pantoffel von ihr gefunden wurde.

Oswald hatte sich von seinem eigenen Schrecken noch nicht erholt, als ihn die Kunde vom Untergang seiner Gemahlin erreichte. Durch dieses Unglück noch mehr zerknirscht, verließ er sein Schloss und zog sich in das Kloster Stams zurück, wo er fortan für seinen Stolz büßte.

Er führte ein überaus strenges Leben. Sein Nachtlager war die bloße Erde, sein Kopfpolster ein harter Stein. Nach zwei Jahren der strengsten Buße starb er und wurde bei seinen Vorfahren in der Milser'schen Kapelle begraben – jedoch nicht in der eigentlichen Gruft, sondern unter der Türschwelle am Eingang der Kapelle. So hatte es der einstmals stolze Ritter verfügt: Jeder, der in die Kapelle ein- und ausging, sollte seine Leiche mit Füßen treten. Statt eines kostbaren Denkmals bezeichnet nur ein kleines Kreuzchen sein Grab, das noch heute zu sehen ist.


Von der Feste Schlossberg

Ein beliebtes Gesprächsthema an den Seefelder Stammtischen war früher das gespenstische Treiben in den Ruinen der Feste Schlossberg. Und so ergab es sich, dass wieder einmal zwei zu später Stunde Lust verspürten, nachzuschauen, was es mit dem Gerede auf sich habe.

Die beiden, ein Fuhrmann und ein Knecht, marschierten die fünf Viertelstunden zur Ruine. In ihrem Übermut entfuhren ihnen manche Jodler, die dumpf von den Felswänden widerhallten. Als sie zum Schlosse kamen, wollten sie ihren Augen nicht trauen. Die Feste war hell erleuchtet und aus den Fenstern drang das Schleifen und Stampfen eines flotten Tanzes.

„He, habt ihr auch für uns einen kühlen Trunk?", riefen sie übermütig. Da kam schon ein schwarzgekleideter Junker mit einem kecken Hütl auf dem Kopf aus dem Tor getreten und bot ihnen zwei goldene Becher an, gefüllt mit einem edlen Tropfen. Die beiden Wackeren setzten die Gefäße an die Lippen. Da verwandelten sich diese plötzlich in Totenschädel und vom Schloss waren nur mehr die Trümmer der Ruine zu sehen. Sofort packte sie das Grauen und so schnell sie nur konnten, rannten sie ins Dorf zurück.

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